Hände weg vom Strom!

  • 30.04.2019

Stromleitungen verlegen, Verteilerdosen planen und Steckdosen installieren, das sind die ersten Gedanken, die uns beim Thema Elektroinstallationen durch den Kopf gehen wenn ein Neu- bzw. Umbau oder Sanierungsmaßnahmen geplant sind.

Doch gerade auf diesem Gebiet geht es um wesentlich mehr, weshalb man tunlichst auf die Erfahrung eines Profis zurückgreifen sollte. Nur dieser kann nach einer ersten Begehung oder bei der Einsicht der Baupläne beraten, welche Art der Ausführung im Einzelfall von Vorteil ist, eine zentrale oder dezentrale, ob die Leitungen auf, unter oder im Putz verlegt werden aber auch wie viele Schaltungskreise es geben sollte um die gewünschten Funktionen zu erfüllen und um eventuelle Überbelastungen zu vermeiden.

Sehr oft ist es nur die Frage nach den Kosten, die überhaupt erst zu der Überlegung führt, diese Arbeiten selbst zu machen oder von nicht konzessionierten Firmen durchzuführen zu lassen. Es stellt sich allerdings immer wieder heraus, dass günstig scheinende Schnäppchen im Nachhinein mit erheblichen Mehrkosten verbunden sind. Es gibt zum Beispiel keine Gewährleistung, sollten die Arbeiten nicht von einem Fachmann durchgeführt worden sein. Die Garantie endet mit der Bezahlung.  Daher bleibt man auf später entdeckten Mängeln ganz alleine sitzen. Aber auch Schäden, die durch mangelhafte oder nicht korrekte Ausführung entstehen können, muss man eventuell aus eigener Tasche bezahlen. Sie werden nicht von der Versicherung übernommen. Sind zum Beispiel Kabel nicht fehlerfrei miteinander verbunden, kann es zu Schmorbränden kommen. Diese bleiben anfangs oft unbemerkt. In der Folge kommt es zum Austritt von giftigen Dämpfen, was im schlimmsten Fall zu Vergiftungen führen kann. Eine fehlerhaft montierte Steckdose kann einen Stromschlag auslösen, offene Kabel und Kontakte stellen eine große Gefahr für schlimme Verletzungen dar. Und bei der Anschaffung von neuen Geräten werden von den Herstellerfirmen hohe Anforderungen an die Elektroinstallationen gestellt. Sollten diese nicht erfüllt werden, wird die Garantie verweigert.

In jedem Fall ist nach Beendigung der Installationsarbeiten eine Abnahme durch einen behördlich konzessionierten Elektriker notwendig. Stellt dieser Mängel fest und es ist ein Nachrüsten erforderlich, kann das  mit erheblichen Kosten verbunden sein, die sich häufig als höher herausstellen, als die ursprüngliche Einsparung betragen hat.

Es ist daher auf jeden Fall von Vorteil, von Anfang an einen Fachbetrieb mit den Arbeiten zu betrauen.



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Ing. Peter Skorepa

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