Aus alt mach neu – Haus- und Wohnungssanierung

  • 20.05.2020

Ein Eigenheim hat viele Vorteile, einerseits muss keine Miete bezahlt werden und andererseits ist man vollkommen unabhängig. Neben dem Neubau gibt es ebenso die Möglichkeit, ein älteres Haus oder eine ältere Wohnung zu sanieren. Was bei einer Sanierung zu beachten ist, finden Sie im folgenden Artikel.

Wo fängt man an?

Häufig bestehen bei Eigentümern Unklarheiten darüber, wo sie eigentlich mit der Sanierung beginnen sollen, doch das hängt stark vom Gesamtzustand der Immobilie ab. Zuerst muss also der Zustand des Hauses oder der Wohnung festgestellt werden. Der erste Schritt, noch vor dem Start der tatsächlichen Sanierung, ist somit das Einholen eines unabhängigen Gutachtens durch einen Sachverständigen für Bauwesen.

Bausachverständige zeigen die Schwachstellen der Immobilie auf und können somit die sinnvollen und zweckmäßigen Sanierungsmaßnahmen identifizieren. Je nach dem Zustand des Altbaus sowie dem Ziel der Sanierung können Sachverständige die Kosten schon sehr genau einschätzen.

Neben dem Gutachten des Bausachverständigen sollten sich aber auch die Eigentümer vor dem Start der Sanierung über ihre Anforderungen und Vorstellungen an den zukünftigen Lebensraum im Klaren sein. Dinge wie die Raumverteilung, der gewünschte Wohn- und Einrichtungsstil oder die thermische und akustische Sanierung von Hülle und Böden sollten im Vorfeld überlegt und abgeklärt werden, um effizient vorzugehen und unvorhersehbare Kosten zu vermeiden.

Wer Hilft bei der Sanierung?

Ist das Sanierungsvorhaben spezifiziert und geplant, sollte der passende Partner zur Umsetzung gefunden werden. Während kleinere Sanierungsmaßnahmen durchaus mit etwas handwerklichem Geschick selbst durchgeführt werden können, ist für umfangreichere Vorhaben die Beauftragung eines Fachbetriebs notwendig.

Wenn es das Bauunternehmen, welches die Immobilie ursprünglich errichtet hat, noch gibt, können dessen Kenntnisse und Erfahrungen zum Objekt genutzt werden. Wenn für die Sanierung ein neuer Anbieter beauftragt werden sollte, sind mehrere Aspekte bei der Auswahl zu beachten. Es sollte sowohl die finanzielle Sicherheit als auch die zu erwartende Qualität der Leistung des Unternehmens gewährleistet sein. Dazu sollte unbedingt überprüft werden, ob eine Gewerbeberechtigung vorliegt und wie lange das Unternehmen schon tätig ist. Firmenbuch und Kreditschutzverband helfen zudem bei der Frage, ob es in der Vergangenheit Insolvenzverfahren o.ä. gab.

Um besser mit dem Anbieter vertraut zu werden ist es sinnvoll, den physischen Standort der Firma persönlich zu besuchen und sich so ein Bild von der Geschäftsleitung zu machen. Referenzprojekte anzusehen ist ebenso eine gute Möglichkeit, um das Unternehmen besser einschätzen zu können. Darüber hinaus sollten Angebote von unterschiedlichen Anbietern eingeholt werden, um einen guten Preisvergleich zu haben.

Mit der Beauftragung eines professionellen Bauunternehmens kann nicht nur sichergestellt werden, dass die Sanierungsarbeiten fachgerecht ausgeführt werden, sondern es besteht auch ein Anspruch auf Garantie, wenn später Mängel festgestellt werden. Die Durchführung durch einen Fachbetrieb ist außerdem häufig Voraussetzung für den Erhalt von Förderungen.

Was wird gefördert?

In Österreich werden Altbausanierungen durch die staatliche „Sanierungsoffensive“ gefördert. Dabei beläuft sich die maximale Fördersumme auf 6.000 Euro, wobei im Falle eines denkmalgeschützten Gebäudes sogar bis zu 8.000 Euro Förderung beantragt werden kann.



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Ing. Peter Skorepa

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