Schimmel im Bad - Entfernen und Vorsorgen

  • 05.03.2019

Wer kennt sie nicht, diese hässlichen dunklen Flecken an der Wand und die grausigen schwarzen Fugen im Badezimmer, oftmals begleitet von einem modrig muffigen Geruch. Schimmel! 

Darunter versteht man eine Pilzart, die eben bevorzugt im Badezimmer aufgrund der dort herrschenden Luftfeuchtigkeit entsteht und in vielfältigen Formen auftreten kann. Schimmel ist gesundheitsgefährdend, da sowohl die Sporen als auch die Pilzgifte eingeatmet werden und somit in die Atemwege gelangen können.

Ein intaktes Immunsystem wird in der Regel einige Zeit lang damit fertig. Ist man allerdings bereits gesundheitlich vorbelastet oder leidet an einer Immunschwäche können Atemwegserkrankungen, Lungenbeschwerden wie beispielsweise Asthma, Kopfschmerzen und auch Allergien ausgelöst werden.

Es ist also unbedingt notwendig, so rasch wie möglich, am besten jedoch gleich nach Entdeckung der ersten Schimmelspuren, zu handeln.

Die gängigen Hausmittel, wie zum Beispiel das Auftragen von Essig, Spiritus, Alkohol oder Nagellackentferner zeigen zwar in den meisten Fällen rasch gute Ergebnisse, diese sind aber nur oberflächlich und daher nur von kurzer Dauer. Über kurz oder lang ist der Schimmel wieder da.

Nur der Profi kann wirklich und nachhaltig Abhilfe schaffen. Es ist nämlich unumgänglich, zunächst die Ursache für die Schimmelbildung ausfindig zu machen und danach sofort festzustellen, welche Maßnahmen zur Beseitigung der bereits aufgetretenen Schäden und der gesundheitlichen Gefährdung durchzuführen sind.

Liegt es nur an der unzureichenden oder falschen Art der Bewohner zu lüften, kann der Profi hilfreiche Tipps und Tricks geben. Es können allerdings auch für den Laien oft schwer zu erkennende Gründe wie ein Wasserschaden, ein Defekt bei den Zu- und Abflüssen oder auch Baumängel wie zum Beispiel mangelnde Fassadendämmung oder Mauerrisse vorliegen. Dann sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchzuführen.

Zunächst werden die betroffenen Stellen trockengelegt, bevorzugt mit der Unterstützung technischer Trocknungsgeräte. Danach müssen sämtliche Baumaterialien, sei es der Estrich, der Putz, Verschalungen aber auch Wand- und Deckenkonstruktionen. die bereits befallen sind, ausgetauscht oder entfernt werden. Ist die Schimmelsanierung abgeschlossen, werden noch eine Feinreinigung und eine Kontrollmessung durchgeführt.

Besser als Schimmel beseitigen zu lassen ist es aber, ihm erst gar keine Chance zu geben.



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Ing. Peter Skorepa

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